Blue my Mind

Ein Umzug und das Einsetzen der Regelblutung wird für den Hauptcharakter von Lisa Brühlmanns Blue my Mind zum Anfang von einer Transformation, die über die Grenzen der Normalität hinausgeht. Weiterlesen

Aggregat

Was passiert derzeit in Deutschland? Dieser Frage widmet sich Marie Wilkes Film Aggregat. Er begleitet in realen Szenen Politiker, Medienschaffende und Bürger in Deutschland. Weiterlesen

Rafiki

In seinem Ursprungsland Kenia wurde Rafiki verboten, die Vorstellung im Univerum Filmtheater auf dem 32. Braunschweig International Film Festival hingegen war restlos ausverkauft – Rafiki scheint zu polarisieren. Das Verbot in Kenia hat dem Film im Vorfeld bereits sehr viel Aufmerksamkeit beschert, dazu noch die Thematisierung gleichgeschlechtlicher Liebe in einem afrikanischen Land – diese ungewöhnliche Thematik und die damit verbundene Polarisierung machen neugierig. Und das Beste daran ist, dass Rafiki nicht enttäuscht. Weiterlesen

X – The eXploited

Eingerahmt von sakralen Chören, Orgelmusik und um 180° gedrehten Aufnahmen der Skyline Budapests in Slow-Motion entspinnt sich in X – The eXploited eine Handlung voller Undurchsichtigkeiten, falscher Fährten und Puzzleteilen, die Fragen aufwerfen – diese aber leider nicht immer beantworten. Weiterlesen

Retablo

Retablo ist ein Film, der neugierig macht. Als Nordeuropäer ist man mit dem Begriff „Retablo“ nicht vertraut, zudem ist es eine angenehme Überraschung, in der Que*rschnitt-Reihe des Braunschweig International Film Festivals einen Film aus einem bei einer queeren Thematik doch eher exotischen Landes wie Peru zu entdecken. Ähnlich ungewöhnlich wie sein Titel und seine Herkunft ist auch Retablo selbst. Weiterlesen

COPS

Der Film handelt von einer Gruppe Männer, die bei der Wiener Polizeispezialeinheit WEGA ausgebildet werden. Auf den ersten Blick behandelt der Film Polizeigewalt, doch bei genauerer Betrachtung, ist das eigentliche Thema dahinter Männlichkeit und wie bestimmte Rollenbilder bei der Polizei inszeniert und zelebriert werden. Weiterlesen

In My Room

Ulrich Köhlers Was-wäre-wenn-Szenario eröffnet den Traum der autonomen Lebensführung, freien Liebe (aber nur mit Kondom) und Bindung zur Natur, der in einem nächtlichten Tanz beider Protagonist*innen ihren Höhepunkt findet. Freiheit, Leben, Liebe. Dass solch Ideale aber nie ohne Rückzug auf bekannte Bequemlichkeiten, emotionalem Stress und dramatischen Erlebnissen zu haben sind, ist die Kehrseite dieser Medaille. Weiterlesen

WITHOUT NAME

Dünne Äste, Pilzgeflechte und feuchtes Moos erwarten den Zuschauer in Lorcan Finnegans dunklen Psychohorrorfilm WITHOUT NAME. Gerade zu gemäldeartige Bilder zeigen einen Wald, der zur Gefahr für die Psyche des Hauptdarsellers wird - oder liegt diese in seiner Lebenskrise? Weiterlesen

Burning Birds

Ein zu Teilen unerträglich intensives Portrait einer Elendsgeschichte und die gleichzeitige Reflektion auf das dadurch heraufbeschworene Bild über Sri Lanka und das Frausein in diesem Land, ohne dass eine Seite die andere negieren würde. Weiterlesen

Girl

Auf den ersten Blick ist kaum etwas so, wie es zu sein scheint. Auf den ersten Blick scheint Girl ganz simpel bloß ein Ballettfilm, der die Geschichte der Tänzerin Lara erzählt. Auf den ersten Blick scheint Lara einzig eine begabte, wenn auch verbissen perfektionistische Ballerina zu sein, die unbedingt auch die schwierigsten Tänze beherrschen möchte. Doch Lara ist mehr. Und Girl ist es ebenso. Weiterlesen

Die Regisseur_innen der Videoessays mit Ramon Zürcher und Florian Krautkrämer Die Sanfte

Loving Vincent

Von der Presse bereits begeistert gefeiert, ist Loving Vincent längst kein Geheimtipp mehr. Aber was ist von diesem handgemalten Film über die Todesumstände Vincent van Goghs zu erwarten? Weiterlesen

120 BPM

J’ai envie que tu vives – ich will, dass du lebst. Ein Satz, der nicht nur in 120 BPM eine wesentliche Bedeutung erfährt – er könnte sinnbildlich für sämtliche LGTBQ-Filme stehen, in denen der Tod stets verhindert, dass es zu einem glücklichen Ende für die Protagonisten kommen könnte. So auch in diesem Falle, und doch auch ganz anders, denn in vielerlei Sinne ist der Tod in diesem Film nicht das Ende. Weiterlesen