25 YEARS OF INNOCENCE

Tomasz Komenda wird eines brutalen Mordes mit schwerer Vergewaltigung beschuldigt und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Der biografische Film beschäftigt sich mit dem scheinbar aussichtslosen Kampf gegen eine unfassbare Fehlleistung der polnischen Justiz. Der Film schafft es durch die düstere und schonungslose Inzenierung ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit zu vermitteln. Weiterlesen

Dogs don’t wear pants

Dogs don't wear pants zeigt neben seiner nihilistisch lebensverneinenden Hoffnungslosigkeit des jetzigen Jahrhunderts nach Lyotards großen Erzählungen wie alte Bedeutungsmuster immer noch die Repräsentation von als Deviant gedachten Sexualpraktiken wie BDSM prägen. Weiterlesen

ME, WE

Realsatire über vier Österreicher:innen, die sich mit Flucht und Migration auseinandersetzen. Sie alle haben gemeinsam, sich eine eigene Rolle in der so genannten „Flüchtlingskrise“ geben zu wollen, mit dem Ziel, etwas aktiv verändern zu können oder sich selbst zu bestätigen. Weiterlesen

Last Night in Soho

Baudrys Kinodispositv schlägt in dieser zweigleisigen Erzählung mit voller Bandbreite zu. Während ihr Alltag ein Leben voller Abneigungen, Ängste und Ziellosigkeit zeitigt, verschlägt sie es zu Nachts in den Mutterleib des träumerischen Mehr-als-Realen zurück, in der sie in der Beobachtungsposition des Fötus - und des Publikums – eine Postkartenlandschaft Londos und das erstaunliche Liebes- und Karriereleben der Sängerin Sandy kennenlernt. Weiterlesen

Wo in Paris die Sonne aufgeht

Liebe in Zeiten von Tinder: Emilie trifft auf Camille, die sich von Nora angezogen fühlt, die wiederum zufällig Amber begegnet. Drei junge Frauen und ein Mann.  Die Hauptdarsteller in Wo in Paris die Sonne aufgeht sind Freunde, manchmal liebende und oft auch beides gleichzeitig. Weiterlesen

Bis wir tot sind oder frei

Es herrscht Revolutionsstimmung: Die engagierte Anwältin Barbara Hug, gespielt von Marie Leuenberger, will in den frühen 1980er Jahren das rückständige Schweizer Justizsystem von Grund auf verändern. Weiterlesen

Andrey Tarkovsky. A Cinema Prayer

Andrei Tarkovskys Werk ist eines der meist-rezipierten und komplexesten der Filmgeschichte. In dieser Dokumentation wird ein Blick auf die Gedanken und Motivationen geworfen, die den Auteur beeinflusst haben (könnten) und viel mehr ... Weiterlesen

Mein Schatten über mir

Lea lebt und arbeitet seit nicht allzu langer Zeit auf dem Gasthof ihrer Mutter, nachdem sie bei ihrem Vater ausziehen musste, da dieser ins Ausland ging. Nun, ihre Mutter scheinbar nicht mehr aushaltend und von der Ausreißer-Geschichte eines Jungen namens Oliver angespornt, flieht sie ... Weiterlesen

Schlaf

Marlene wird von Alträumen heimgesucht, die sie den Tode mehrerer Männer in einem Hotel im beschaulichen Dorf Stainbach erleben lässt. Aufgrund ihrer psychischen Probleme muss ihre Tochter Mona bald schon die mütterliche Rolle übernehmen und umsorgt sie... Weiterlesen

INNdependence

Corona als Ausnahmezustand nutzend können unterschiedlichste Schicksale und Persönlichkeiten in der Heterotopie eines Mainzer Hotels zusammentreffen, um in einem Lebensmoment der Stille inmitten eines globalen Sturms über ihr Leben zu erzählen und nachzudenken. Weiterlesen

Cat in the Wall

Eine Familie in South East London besitzt eine Wohnung in einem heruntergekommenen Wohnkomplex und bekommt Probleme sowohl mit der Baugenossenschaft, als auch mit der Nachbarschaft. Weiterlesen

Servants

Der Film "Servants" zeigt mithilfe kunstvoll inszenierter Bilder, wie zwei junge Menschen gefangen sind zwischen ihren eigenen religiösen Idealen, die ihr Weltbild prägen und den ihnen aufgezwungenen Ideologien einer totalitäre Gewaltherrschaft von Außen. Weiterlesen

Paradies

In Immanuel Essers Paradies wird der Tod von Menschen zur bürokratischen Handlung. Drei Angestellte arbeiten im Außendienst einer Firma, die das Sterben privatisiert. Als einer von Ihnen ableben soll, beginnen sie am Konzern zu zweifeln. Weiterlesen

Live

Die Geschichte des Science-Fiction-Films Live von Lisa Charlotte Friederich und Rike Huy Film lässt die Grenzen zwischen Film und Realität verschwimmen und wirft die Frage auf: Was ist ein Leben ohne Kultur wert? Weiterlesen

Luca (m/w/d) und Sous La Peau

Mehrere Kurzfilme und Dokumentationen zu einem kleinen, thematisch stimmigen Programm zusammengestellt, sorgte auf dem 62. Festival für Animations- und Dokumentarfilm in Leipzig nicht nur für eine inhaltliche Struktur, sondern auch für einen direkten Vergleich verschiedener Arbeiten; so geschehen im Falle von Luca (m/w/d) von Ricarda Funnemann und Hannah Schwaiger und Sous La Peau (Under The Skin) von Robin Harsch, die beide LGTB*-Inhalte gänzlich unterschiedlich inszenieren. Weiterlesen

O Beautiful Night

Ein alter Aberglaube besagt, dass das Auftauchen eines Raben stets den Tod eines Menschen ankündigt – ein böses Omen für Juri? Weiterlesen