The Operative

Spionagefilme haben eine ganze Menge zu bieten: Spannung, Action, Plottwists und Explosionen. Was Spionagefilme häufig nicht haben, ist eine weibliche Hauptdarstellerin. Auch wenn sich selbst in dieser Hinsicht mit Black Widow, Red Sparrow und Atomic Blonde einiges getan hat. Auf eine weibliche Agentin setzt nun auch „The Operative“ oder zu Deutsch „die Agentin“, welcher auf der Berlinale 2019 lief. Doch wie viel Neues kann ein weiterer Spionagefilm noch liefern?

Die Antwort ist: Rein gar nichts.

Noch nie war eine Mission so unwichtig in einem Film. Selbst kurz nach dem Kinobesucht hat man vergessen, warum eigentlich welche Aktion stattfinden musste und für welche Seite unsere Hauptfigur nun eigentlich kämpfte. Der Fokus liegt auf den inneren Vorgängen in den Figuren, die von Geheimdiensten wie Marionetten gespielt werden. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn es auch nur eine Person im Film gäbe, die auch nur annähernd interessant wäre. Stattdessen wird einem zunächst der drollige Martin Freeman vorgesetzt, den man aufgrund seiner Auftritte als Hobbit und Mr. Watson nur schwerlich als Agent ernst nehmen kann. Es ist schnell klar, dass wir hier Mr. Nice Guy vor uns haben, der, aus dem Ruhestand zurückgeholt, natürlich schockiert über die Machenschaften seiner einstigen Arbeitgeber ist. Und dann bleibt eigentlich nur noch die Agentin Rachel, gespielt von Diane Kruger, denn all die Nebencharaktere könnten kaum egaler sein. Rachels Innenleben ist in etwa so aufregen wie Diane Krugers Mimik während des Films. Ob sie nun zum vermeintlich ersten Mal tötet, ob sie sich verliebt oder ob sie sich in Lebensgefahr befindet, verrät eigentlich nur noch die Hintergrundmusik. Auch ihre Verwandlung und ihre Geschichte sind alles andere als einzigartig: Sie steigt die Karriereleiter auf bis sie sich in eines ihrer Ziele verliebt und dann beschließt, dass die gleichen Leute deren Befehle sie zuvor ungefragt ausgeführt hat, plötzlich böse und verwerflich sind.

Spionagefilme haben eine ganze Menge zu bieten: Spannung, Action, Plottwists und Explosionen. Was Spionagefilme häufig nicht haben, ist eine weibliche Hauptdarstellerin. Auch wenn sich selbst in dieser Hinsicht mit Black Widow, Red Sparrow und Atomic Blonde einiges getan hat. Auf eine weibliche Agentin setzt nun auch „The Operative“ oder zu Deutsch „die Agentin“, welcher auf der Berlinale 2019 lief. Doch wie viel Neues kann ein weiterer Spionagefilm noch liefern? Die Antwort ist: Rein gar nichts. Noch nie war eine Mission so unwichtig in einem Film. Selbst kurz nach dem Kinobesucht hat man vergessen, warum eigentlich welche Aktion stattfinden musste und für welche Seite unsere Hauptfigur nun eigentlich kämpfte. Der Fokus liegt auf den inneren Vorgängen in den Figuren, die von Geheimdiensten wie Marionetten gespielt werden. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn es auch nur eine Person im Film gäbe, die auch nur annähernd interessant wäre. Stattdessen wird einem zunächst der drollige Martin Freeman vorgesetzt, den man aufgrund seiner Auftritte als Hobbit und Mr. Watson nur schwerlich als Agent ernst nehmen kann. Es ist schnell klar, dass wir hier Mr. Nice Guy vor uns haben, der, aus dem Ruhestand zurückgeholt, natürlich schockiert über die Machenschaften seiner einstigen Arbeitgeber ist. Und dann bleibt eigentlich nur noch die Agentin Rachel, gespielt von Diane Kruger, denn all die Nebencharaktere könnten kaum egaler sein. Rachels Innenleben ist in etwa so aufregen wie Diane Krugers Mimik während des Films. Ob sie nun zum vermeintlich ersten Mal tötet, ob sie sich verliebt oder ob sie sich in Lebensgefahr befindet, verrät eigentlich nur noch die Hintergrundmusik. Auch ihre Verwandlung und ihre Geschichte sind alles andere als einzigartig: Sie steigt die Karriereleiter auf bis sie sich in eines ihrer Ziele verliebt und dann beschließt, dass die gleichen Leute deren Befehle sie zuvor ungefragt ausgeführt hat, plötzlich böse und verwerflich sind.

USA 2019, 120 Min.

Regie: Yuval Adler

Schauspieler*innen: Diane Kruger, Martin Freeman, Cas Anvar

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