Neuer Beitrag zum Schwerpunkt “Arbeit”

Chris W. Wilpert von der Universität Bamberg über Thomas Harlans Torre Bela

In der Science-Fiction-Serie Battlestar Galactica, die von 2003 bis 2010 in vier Staffeln, einer Miniserie, 2 Fernsehfilmen und 10 Webisodes ausgestrahlt wurde (und mit Caprica mittlerweile ein Spinoff erhalten hat), geht es um nicht weniger als einen Genozid an der gesamten Menschheit, die daran anschließende Diaspora und Flucht auf der Suche nach einer neuen Heimat – kurz: einen permanenten Ausnahmezustand und um das »nackte Überleben«. Es geht um Fragen der Legitimation von Regierung bzw. demokratische Regierungsbildung und Militärdiktaturen in diesem Ausnahmezustand; um Terrorismus und den Kampf gegen Terrorismus, um Folter und Fragen des politischen und gewaltsamen Widerstands (z. B. im Selbstmordattentat); um Freund-Feind-Dichotomien und Verwischung derselben; Ressourcen-Knappheit und Fragen des freien Marktes; um Klonen, Hybridisierung der Menschheit, Kybernetik, künstliche Befruchtung, künstliche Intelligenz und die damit verbundenen (ethischen) Fragen; um Religion, Spiritualismus und religiösen Fanatismus; um Messianismus, Utopien, ewige Wiederkehr, Erlösung bzw. die Hoffnung auf eine Erlösung; um einen äußerst originellen Rassismus-Diskurs am Verhältnis Mensch und (intelligente) Maschine als das »Andere«; […] Weiterlesen

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