Wolfgang M. Schmitt

Im Rahmen seines Vortrages “Für ein paar Dollar mehr – Eine kleine Filmgeschichte des Geldes” am 8. November 2019 an der HBK Braunschweig haben wir uns mit Wolfgang M. Schmitt hingesetzt, um ihm im Vorfeld ein paar Fragen zu seinem Vortragsthema zu stellen.

Vortragsbeschreibung:

Das Geld und der Film sind seit je her eng miteinander verbunden, schon Titel wie „Für ein paar Dollar mehr“, „Wall Street: Geld schläft nicht“, „The Million Pound Note“ oder „Die Farbe des Geldes“ zeugen von dieser intensiven Beziehung. Das Geld regiert nicht nur die Filmindustrie, es spielt auch in Filmen häufig die Hauptrolle – nicht nur als Bargeld, sondern auch in virtueller Form. Doch was verrät Hollywoods Umgang mit Geld über den Kapitalismus? Was sagen Genres wie der Western, in denen man Kopfgeld kassiert, und das Heist-Movie, in dem mehr oder weniger erfolgreich Raubzüge stattfinden, über unseren Umgang mit Geld aus? Die Virtualisierung des Geldes und die Finanzialisierung des Kapitalismus sorgen auch im Film dafür, dass Geld oft eine abstrakte, unsichtbare Größe geworden ist – etwa in Filmen wie „The Big Short“ und „Margin Call“ –, doch es bleibt das Agens. Zugleich werden abstrakte ökonomische Prozesse immer noch gern allegorisch mittels Bargeld demonstriert, wie etwa in „Logan Lucky“ oder „Criminal Squad“. Der YouTuber und Filmkritiker Wolfgang M. Schmitt, bekannt durch seinen Kanal „Die Filmanalyse“, erzählt in seinem Vortrag eine kleine Filmgeschichte des Geldes.

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