Kategorie: Festival

Memphis

Memphis ist ein atmosphärisches Musik-Drama, das einen aufsteigenden Soulsänger auf der Suche nach sich selbst begleitet und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die Stadt darstellt. Weiterlesen

Filmfestspiele Venedig – wir sind dabei!

Auch wenn wir den weiten Weg nach Italien nicht auf uns genommen haben, werden wir in den nächsten Tagen regelmäßig von den 70. Internationalen Filmfestspielen Venedig berichten. Und das funktioniert dank der großartigen Idee "Web Theatre". Weiterlesen

Baby Blues (Berlinale)

Kasia Roslaniec langweilt den Zuschauer keineswegs mit der üblichen Geschichte einer Teenie-Mutter und erzählt diese eigentlich dramatische Geschichte mit Witz und Humor und liefert damit eine ausgefallene Darstellungsweise. Weiterlesen

Por primera vez (Berlinale)

Noch einmal Kind sein und sich vom ersten Kinoarlebnis begeistern lassen... Por primera vez von Octavio Cortázar lässt eine bittersüße Sehnsucht auf magische Momente im Kino aufkommen. Weiterlesen

38 Témoins – 38 Zeugen

Le Havre - eine friedliche Hafenstadt im Norden Frankreichs. Hier scheint alles in geregelten Bahnen zu laufen, bis eines Nachts eine junge Frau brutal in einem Hausflur erstochen wird – und keiner der Bewohner aus der Nachbarschaft will etwas in den sonst so ruhigen Straßen bemerkt haben. Mit psychologischem Feingefühl thematisiert dieser Film den Umgang mit einer solchen Schreckenstat in unmittelbarer Umgebung und wirft die Frage auf, wo Schuld beginnt. Weiterlesen

Der Aufsteiger

Pierre Schöller wirft einen Blick auf fragwürdige politische Machtverhältnisse und lässt eine nackte Frau in das geöffnete Maul eines Krokodils kriechen. Gepaart mit beklemmendem Sounddesign und angespannten Autofahrten schafft er so einen atmosphärisch unbehaglichen Film. Weiterlesen

Low Tide

Von einer schwierigen Beziehung zwischen Mutter und Sohn, bei der die Rollen vertauscht sind, erzählt Roberto Minervinis authentischer Einblick in eine amerikanische Subkultur. Weiterlesen

Winter of Discontent

Winter of Discontent von Ibrahim El Batout beschäftigt sich mit den Ereignissen des Arabischen Frühlings in Ägypten und verbindet die individuellen Geschichten dreier Menschen miteinander. Problematisch wird allerdings die Unentschlossenheit der Kameraarbeit, die sich nicht zwischen distanzierter Ruhe und aufgeregter Nähe entscheiden kann. Weiterlesen

This Ain’t California

Skater in der DDR – sie galten als Außerirdische. Skaten war eine West-Legende und schien der Ideologie des sozialistischen Staates zu widersprechen. Dieser Dokumentarfilm zeigt die Entstehung der Rollbrettfahrerszene in der DDR in den 80iger Jahren, erzählt auf dem Hintergrund einer engen Freundschaft zwischen drei Jungs, die zusammen das Skaten für sich entdecken. Die Geschichte von Nico, Dirk und Denis wird von einem der drei Freunde nacherzählt. Anlass hierfür ist die Beerdigung von Denis, der bei einem Militäreinsatz in Afghanistan ums Leben gekommen ist. Weiterlesen

Brand X (Berlinale)

Nach rund 40 Jahren wurde Wynn Chamberlains bisher einziger Film Brand X für die Berlinale aus der Versenkung geholt und entpuppt sich als echtes Highlight. Die absurde, politische Fernseh-Satire mit Taylor Mead zeigt Wahnsinn in seiner schönsten Form: uneingeschränkt. Weiterlesen

“Fuck you, motherland!”… Von Freiheit und Demokratie (Berlinale)

Zwei Filme, die sich auf unterschiedliche Weisen mit mangelnder Freiheit und Rückschritten in der Demokratie auseinandersetzen wollen und in Kombination gesehen merkwürdig unterschiedliche Positionen annehmen. Auf der einen Seite steht Ai Weiwei, öffentlicher Gegner der chinesischen Regierung und inspirierender Aktivist, auf der anderen finden sich selbstgefällige deutsche "Intellektuelle", die vor dem Hintergrund der Finanzkrise ihren zerstörten Politiker-Illusionen nachtrauern. Weiterlesen

Mad Circus

Dass Clowns unheimlich sein können, ist nichts Neues. Álex de la Iglesia steckt seine Zirkus-Protagonisten in eine groteske, überladene, wahnsinnige Freakshow und verpackt darin auch noch eine Allegorie auf die Franco-Ära. Weiterlesen

Halt auf freier Strecke

Andreas Dresen inszeniert den Weg eines Mannes mit inoperablem Hirntumor vom Moment der Diagnose bis zum Ende. Feinfühlig, aber nie geschönt, findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Sterben statt, ohne das Thema unnötig zu dramatisieren. Weiterlesen

Pushed

Florian Schneider begleitet in seiner Dokumentation Pushed vier Menschen, deren Leben sich auf verschiedenste Weisen um die Skateboard-Szene dreht. Dabei weitet sich der Film auf zahlreiche andere Themen aus und erreicht in seinen Aussagen eine universelle Dimension. Weiterlesen

Ein filmischer Briefwechsel

Jonas Mekas und José Luis Guerín schicken sich abwechselnd filmische Briefe, die aus Erlebnissen, Städten, Menschen und Begegnungen zusammengesetzt sind. Auf sehr persönliche Art lernt man so zwei Filmemacher und ihre oft unterschiedlichen Herangehensweisen und Ansichten kennen. Weiterlesen

Jodaeiye Nader az Simin (Berlinale)

Der iranische Regisseur Asghar Farhadi hat mit Jodaeiye Nader az Simin einen intensiven Film geschaffen, der als Scheidungsdrama beginnt und sich immer weiter in eine undurchsichtige Erzählung zwischen Lüge und Wahrheit verdichtet. Bei der Berlinale 2011 gab es dafür den Goldenen Bären. Weiterlesen

Picco

Basierend auf wahren Begebenheiten widmet sich Philip Koch in seinem Spielfilmdebüt dem schwierigen Thema Jugendknast und inszeniert eine exemplarische Entwicklung in die Hoffnungslosigkeit. Dabei verdichtet sich Picco auf bemerkenswerte Weise immer weiter bis zum grausamen, schonungslos dargestellten Gewaltakt. Weiterlesen

I Killed My Mother

Xavier Dolan ergründet auf autobiographischer Basis ein schwieriges bis unmögliches Mutter-Sohn-Verhältnis, das sich irgendwo zwischen Hass, Liebe und Hassliebe verorten lässt. Weiterlesen