Kategorie: Festival

Berlinale_2015

Pussy Riot – A Punk Prayer

Die Dokumentation über die feministische, regierungs- und kirchenkritische Punkrock-Band aus Moskau, zeigt überwiegend den weltweit diskutierten Gerichtsprozess der Mitglieder Nadia, Masha und Katja. Ein Film der berührt. Weiterlesen

Frank

Michael Fassbender als sonderbarer Bandleader mit Pappmaché-Kopf auf dem Filmfest Braunschweig Weiterlesen
Zerrumpelt Herz

Andarevia

Eine Gruppe psychisch labiler Erwachsener macht sich auf zu einem dreitägigen Segelturn zu Therapiezwecken. Was dabei alles schief gehen kann, lässt sich leicht ausmalen, wie man einen Film zu diesem Thema versenken kann, davon zeugt Andarevia auf dem Filmfest Braunschweig Weiterlesen
Barbarians

Violent

Atmosphärisches Spielfilmdebüt von Andrew Huculiak (und der kanadischen Band We Are The City) auf dem Filmfest Braunschweig. Weiterlesen

Patardzlebi (Berlinale)

Eine Liebe muss unter den repressive Strukturen eines georgischen Gefängnis leiden. Jegliche Ausdauer und Bemühungen kosten viel Kraft, doch wie viel Sinn haben diese Bemühungen? Weiterlesen

Live dabei: Die Daumenkino-Redaktion auf der 64. Berlinale!

Das Daumenkino ist abermals in Berlin vor Ort und versorgt euch mit ausreichend Lesestoff. Unter unserer Kategorie Berlinale Blurbs berichten wir kurz aber informativ über Filme, Erlebnisse und persönliche Eindrücke von den Filmfestspielen. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen. Weiterlesen

Filmfest Braunschweig: Father (Otac)

Durch die Zusammenarbeit dreier Regisseure ist ein märchenhafter animierter Kurzfilm über Zurückweisung von Vätern im Kindesalter enstanden. Durch den Ideenreichtum des Films, der in jedem Detail liegt, wirkt Father wie ein intensiver Traum. Weiterlesen

A Touch of Sin

Ein wabernder Albtraum durch kalte Fabrikhallen, "Massage-Salons", Kohleminen, vorbei an Steinbrüchen, Flughäfen, Ruinen und über Hochgeschwindigkeitsbahnnetze. Vier, eigentlich unendlich viele Geschichten, die lose miteinander verwoben sind, entspannen sich sich vor dieser Kulisse, greifen ineinander über, setzen sich fort und verwirren. Weiterlesen

Eastern Boys

Einsamkeit im Widescreen-Format: Robin Campillos Drama Eastern Boys verschenkt Potential, steckt aber voller interessanter Momente. Weiterlesen

Ruin / Om Tuk

Eine Zusammenarbeit von Amiel Courtin-Wilson und Michael Cody, in der ein Qualitätsstandard aufrechterhalten wird, den es braucht, um sich heiklen Thematiken einfühlsam und ohne zuviel Autorschaft zu widmen. Eine Liebesgeschichte im modernen Kambodscha mit gewalttätiger Lebensrealität. Weiterlesen

Medeas

In seinem Spielfilmdebüt Medeas liefert Andrea Pallaoro das intime Portrait einer Großfamilie, die sich in einer schwierigen Situation befindet. Dabei geht es um Verborgenes und um die Konsequenzen menschlichen Verhaltens. Weiterlesen

Je m’appelle Hmmm…

Modedesignerin und Produzentin Agnès B. erzählt in ihrem Debütfilm Je m'appelle Hmmm... von einem Mädchen auf der Flucht, das eine ungewöhnliche Freundschaft mit einem Trucker schließt. Weiterlesen

Memphis

Memphis ist ein atmosphärisches Musik-Drama, das einen aufsteigenden Soulsänger auf der Suche nach sich selbst begleitet und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die Stadt darstellt. Weiterlesen

Filmfestspiele Venedig – wir sind dabei!

Auch wenn wir den weiten Weg nach Italien nicht auf uns genommen haben, werden wir in den nächsten Tagen regelmäßig von den 70. Internationalen Filmfestspielen Venedig berichten. Und das funktioniert dank der großartigen Idee "Web Theatre". Weiterlesen

Baby Blues (Berlinale)

Kasia Roslaniec langweilt den Zuschauer keineswegs mit der üblichen Geschichte einer Teenie-Mutter und erzählt diese eigentlich dramatische Geschichte mit Witz und Humor und liefert damit eine ausgefallene Darstellungsweise. Weiterlesen

Por primera vez (Berlinale)

Noch einmal Kind sein und sich vom ersten Kinoarlebnis begeistern lassen... Por primera vez von Octavio Cortázar lässt eine bittersüße Sehnsucht auf magische Momente im Kino aufkommen. Weiterlesen

38 Témoins – 38 Zeugen

Le Havre - eine friedliche Hafenstadt im Norden Frankreichs. Hier scheint alles in geregelten Bahnen zu laufen, bis eines Nachts eine junge Frau brutal in einem Hausflur erstochen wird – und keiner der Bewohner aus der Nachbarschaft will etwas in den sonst so ruhigen Straßen bemerkt haben. Mit psychologischem Feingefühl thematisiert dieser Film den Umgang mit einer solchen Schreckenstat in unmittelbarer Umgebung und wirft die Frage auf, wo Schuld beginnt. Weiterlesen

Der Aufsteiger

Pierre Schöller wirft einen Blick auf fragwürdige politische Machtverhältnisse und lässt eine nackte Frau in das geöffnete Maul eines Krokodils kriechen. Gepaart mit beklemmendem Sounddesign und angespannten Autofahrten schafft er so einen atmosphärisch unbehaglichen Film. Weiterlesen

Low Tide

Von einer schwierigen Beziehung zwischen Mutter und Sohn, bei der die Rollen vertauscht sind, erzählt Roberto Minervinis authentischer Einblick in eine amerikanische Subkultur. Weiterlesen

Winter of Discontent

Winter of Discontent von Ibrahim El Batout beschäftigt sich mit den Ereignissen des Arabischen Frühlings in Ägypten und verbindet die individuellen Geschichten dreier Menschen miteinander. Problematisch wird allerdings die Unentschlossenheit der Kameraarbeit, die sich nicht zwischen distanzierter Ruhe und aufgeregter Nähe entscheiden kann. Weiterlesen

This Ain’t California

Skater in der DDR – sie galten als Außerirdische. Skaten war eine West-Legende und schien der Ideologie des sozialistischen Staates zu widersprechen. Dieser Dokumentarfilm zeigt die Entstehung der Rollbrettfahrerszene in der DDR in den 80iger Jahren, erzählt auf dem Hintergrund einer engen Freundschaft zwischen drei Jungs, die zusammen das Skaten für sich entdecken. Die Geschichte von Nico, Dirk und Denis wird von einem der drei Freunde nacherzählt. Anlass hierfür ist die Beerdigung von Denis, der bei einem Militäreinsatz in Afghanistan ums Leben gekommen ist. Weiterlesen

Brand X (Berlinale)

Nach rund 40 Jahren wurde Wynn Chamberlains bisher einziger Film Brand X für die Berlinale aus der Versenkung geholt und entpuppt sich als echtes Highlight. Die absurde, politische Fernseh-Satire mit Taylor Mead zeigt Wahnsinn in seiner schönsten Form: uneingeschränkt. Weiterlesen

“Fuck you, motherland!”… Von Freiheit und Demokratie (Berlinale)

Zwei Filme, die sich auf unterschiedliche Weisen mit mangelnder Freiheit und Rückschritten in der Demokratie auseinandersetzen wollen und in Kombination gesehen merkwürdig unterschiedliche Positionen annehmen. Auf der einen Seite steht Ai Weiwei, öffentlicher Gegner der chinesischen Regierung und inspirierender Aktivist, auf der anderen finden sich selbstgefällige deutsche "Intellektuelle", die vor dem Hintergrund der Finanzkrise ihren zerstörten Politiker-Illusionen nachtrauern. Weiterlesen

Mad Circus

Dass Clowns unheimlich sein können, ist nichts Neues. Álex de la Iglesia steckt seine Zirkus-Protagonisten in eine groteske, überladene, wahnsinnige Freakshow und verpackt darin auch noch eine Allegorie auf die Franco-Ära. Weiterlesen

Halt auf freier Strecke

Andreas Dresen inszeniert den Weg eines Mannes mit inoperablem Hirntumor vom Moment der Diagnose bis zum Ende. Feinfühlig, aber nie geschönt, findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Sterben statt, ohne das Thema unnötig zu dramatisieren. Weiterlesen

Pushed

Florian Schneider begleitet in seiner Dokumentation Pushed vier Menschen, deren Leben sich auf verschiedenste Weisen um die Skateboard-Szene dreht. Dabei weitet sich der Film auf zahlreiche andere Themen aus und erreicht in seinen Aussagen eine universelle Dimension. Weiterlesen

Ein filmischer Briefwechsel

Jonas Mekas und José Luis Guerín schicken sich abwechselnd filmische Briefe, die aus Erlebnissen, Städten, Menschen und Begegnungen zusammengesetzt sind. Auf sehr persönliche Art lernt man so zwei Filmemacher und ihre oft unterschiedlichen Herangehensweisen und Ansichten kennen. Weiterlesen

Jodaeiye Nader az Simin (Berlinale)

Der iranische Regisseur Asghar Farhadi hat mit Jodaeiye Nader az Simin einen intensiven Film geschaffen, der als Scheidungsdrama beginnt und sich immer weiter in eine undurchsichtige Erzählung zwischen Lüge und Wahrheit verdichtet. Bei der Berlinale 2011 gab es dafür den Goldenen Bären. Weiterlesen

Picco

Basierend auf wahren Begebenheiten widmet sich Philip Koch in seinem Spielfilmdebüt dem schwierigen Thema Jugendknast und inszeniert eine exemplarische Entwicklung in die Hoffnungslosigkeit. Dabei verdichtet sich Picco auf bemerkenswerte Weise immer weiter bis zum grausamen, schonungslos dargestellten Gewaltakt. Weiterlesen

I Killed My Mother

Xavier Dolan ergründet auf autobiographischer Basis ein schwieriges bis unmögliches Mutter-Sohn-Verhältnis, das sich irgendwo zwischen Hass, Liebe und Hassliebe verorten lässt. Weiterlesen