Thomas Ressel | thomasressel

Medienwissenschaften - Kunstwissenschaft Lieblingsfilme: "Fight Club" (David Fincher, 1999) "Pulp Fiction" (Quentin Tarantino, 1994) "Eyes Wide Shut" (Stanley Kubrick, 1999) "Nymphomaniac: Vol. 1" (Lars von Trier, 2013) letterboxd.com/ThomasRessel

Posts by thomasressel:

In My Room

Ulrich Köhlers Was-wäre-wenn-Szenario eröffnet den Traum der autonomen Lebensführung, freien Liebe (aber nur mit Kondom) und Bindung zur Natur, der in einem nächtlichten Tanz beider Protagonist*innen ihren Höhepunkt findet. Freiheit, Leben, Liebe. Dass solch Ideale aber nie ohne Rückzug auf bekannte Bequemlichkeiten, emotionalem Stress und dramatischen Erlebnissen zu haben sind, ist die Kehrseite dieser Medaille. Weiterlesen

Burning Birds

Ein zu Teilen unerträglich intensives Portrait einer Elendsgeschichte und die gleichzeitige Reflektion auf das dadurch heraufbeschworene Bild über Sri Lanka und das Frausein in diesem Land, ohne dass eine Seite die andere negieren würde. Weiterlesen

Fikkefuchs

Wie ein domestizierter Lars von Trier, der beim Versuch aus der Zwänge des Mainstreams auszubrechen mit klassischer Musik begleitet wird, bleibt Stahlbergs neustes Werk vor den Erwartungen eines tabulosen, wilden Abenteuers zurück und drängt den Feminismus zurück "in die Küche und das Schlafzimmer". Weiterlesen

The Square

Auratische Kunst. Einschleichender Kommerz. Beengender Intellektualismus. Das sind die Themen, die Ruben Östlund in seinem schwedischen Oscar-Kandidaten The Square mehr oder weniger erfolgreich jongliert, um zum Ende die Moral von der Geschicht' schmerzhaft in die Köpfe der Zuschauerschaft zu hämmern. Weiterlesen

Tiger Girl

Berliner Girls, die schlagend und raubend durch die Straßen irren. Eine ambivalente Filmerfahrung ohne richtige Antwort. Weiterlesen

Ein deutsches Leben

Wertvolles Zeitzeugenportrait von Brunhilde Pomsel, ehemalige Sekretärin Goebbels', und wohl einer der letzten persönlichen Erzählungen eines Überlebenden des NS-Regimes. Weiterlesen